Ein letzter Schultag voller Spiele, Spaß und Überraschungen

Heute ließen es unsere Abschlussschülerinnen und -schüler noch einmal richtig krachen – der letzte offizielle Schultag der Klasse 10 und 9H stand an. Pünktlich zur ersten Stunde versammelten sich alle Schülerinnen und Schüler der Staatlichen Regelschule Worbis in der Ohmberghalle. Für die Lehrkräfte wurde sogar eine eigene „Lehrerlounge“ mit Getränken und kleinen Snacks eingerichtet.

Mit lauter Musik, Trillerpfeifen und jeder Menge guter Laune zog die Abschlussklasse schließlich in die Sporthalle ein und eröffnete ein buntes Programm voller Spiele und lustiger Challenges. Besonders spannend wurde es beim Tauzieh-Wettkampf der 8. Klassen. Hier wurde wirklich alles gegeben – niemand sparte mit seinen Kräften. Im Anschluss stellte auch das Lehrerteam unter Beweis, dass dort ordentlich angepackt werden kann.

Herr Opfermann und Herr Nimser führten anschließend jeweils zwei Schüler mit klaren Ansagen durch einen aufgebauten Parcours. Am Ende setzte sich das Team um Herrn Nimser durch und entging damit der gefürchteten alljährlichen Sahneschlacht. Dass im Unterricht durchaus etwas hängen bleibt, bewies Zoe aus der Klasse 10 beim Flaggenraten gegen Frau Peters. Im beliebten „Geografie-Duell“ gewann sie souverän und erhielt einen großen Applaus.

Im „Mallorca-Hit-Quiz“ zeigte Frau Seebach ihr musikalisches Wissen rund um die liebste Ferieninsel vieler Sommerurlauber. Natürlich durfte auch die gesamte Schülerschaft aktiv werden: Bei zwei Tanzrunden wurden die Schülerinnen und Schüler mit Klebezetteln versehen, die anschließend im Rhythmus „abgetanzt“ werden mussten. Für besonders mutige Teilnehmerinnen und Teilnehmer wartete außerdem die Challenge „Ekel-Shots“. Sauerkrautsaft, Nacho-Dip und weitere fragwürdige „Köstlichkeiten“ sorgten für viele lachende Gesichter – nur die Mitspielenden selbst durften dabei möglichst keine Miene verziehen.

Auch Frau Harz, Herr Asleh, Herr Opfermann und Herr Urbanik mussten ihr Können unter Beweis stellen. Bei der „Ordnungsaufgabe“ galt es zu erraten, nach welchem Prinzip sie aufgestellt worden waren – vom Alter über die Körpergröße bis hin zur Haarlänge war alles dabei. Ein echtes Highlight war natürlich das letzte Spiel des Tages: Klassenleiterin Frau Harz und ihre Stellvertreterin Frau Eberhardt-Hunold mussten allein anhand der Stimmen erkennen, welche Schülerin oder welcher Schüler gerade sprach. Manche Stimmen waren eindeutig – andere offenbar weniger. So gab es plötzlich gefühlt gleich fünfmal den Schüler Lennert in der Abschlussklasse.

Zum Abschluss bedankte sich die Klasse 10 beim Lehrerkollegium und überreichte Rosen sowie besondere Urkunden – eine schöne Tradition, die jedes Jahr für einen besonderen Moment sorgt. Natürlich durften dabei auch kleine Neckereien und Späße bei der Übergabe der Urkunden innerhalb des Jahrgangs nicht fehlen. Nun endet für die Abschlussklasse erst einmal die reguläre Schulzeit. Bereits ab Donnerstag beginnen die Prüfungen. Wir drücken allen Schülerinnen und Schülern fest die Daumen und wünschen viel Erfolg auf dem Weg zum Abschlusszeugnis! (pe/zek)

Wenn der Abschlussjahrgang auf Zeitreise geht

In den vergangenen Wochen tauchte unser Abschlussjahrgang tief in die verschiedenen Epochen der Kunstgeschichte ein. Neben der Erarbeitung theoretischer Inhalte zu den einzelnen Kunstepochen wurden bedeutende Künstlerinnen und Künstler ihrer Zeit sowie deren Werke analysiert. Spannende Kurzvorträge zeigten dabei eindrucksvoll, dass vermeintlich „verstaubte“ Kunst auch heute noch faszinieren kann.

Nach den Präsentationen wurde es im Kunstunterricht kreativ und bunt: Unterschiedliche Farben, Materialien und Techniken kamen zum Einsatz, um Kunstwerke vergangener Zeiten in die Gegenwart zu holen. So entstanden eigene Höhlenmalereien der Prähistorischen Kunst in Erdtönen, Mosaike in Tierform nach Vorbild der römischen Kunst sowie Collagen zum staunenden Publikum aus Hieronymus Boschs Werk „Der Zauberkünstler“.

Auch im Bereich Design konnten sich die Schülerinnen und Schüler kreativ entfalten. T-Shirts mit ägyptischen Hieroglyphen, Caps mit Ornamenten des Rokoko und Hoodys im Stil des Jugendstils wurden gestaltet. Neben floralen Elementen kamen dabei auch Glitzer und Glamour zum Einsatz. Zudem entstanden Vasen mit verschiedenen Mäandermustern nach Vorbild der griechischen Kunst, die durchaus auch in einem Museum ihren Platz finden könnten.

Besonders spannend war die moderne Umsetzung einer adligen Familie aus dem Barock: Plötzlich fanden sich die dargestellten Personen bei McDonald’s oder am Worbiser Imbiss wieder. Auch Gustav Courbets berühmtes Werk „Die Steinklopfer“ wurde in einer Acryl-Bilderreihe neu interpretiert und würdigte die harte Arbeit der Männer auf eindrucksvolle Weise. Caspar David Friedrichs „Frau vor der untergehenden Sonne“ wurde ebenfalls aufgegriffen und ihr Fernweh in einer Collage neu inszeniert.

Darüber hinaus entstanden Collagen rund um Claude Monets bekannte „Seerosen“ sowie eine moderne Interpretation des „Isenheimer Altars“ aus der Renaissance. Auch der Expressionismus wurde kreativ aufgegriffen: Zu August Mackes Gemälde „Mädchen im Grünen“ entwickelten die Schülerinnen und Schüler eigene Comics und setzten das Werk fantasievoll in Szene. Mit viel Liebe zum Detail wurden verschiedenste Papiere, Farben und Stoffe kombiniert und kreativ neu gestaltet. Die Freude am Experimentieren zeigte sich ebenfalls in klassizistischen Gewändern, die für einen modernen König prunkvoll entworfen wurden.

Die abschließende Kunstausstellung fand sowohl bei den jüngeren Jahrgängen als auch im Kollegium große Anerkennung. Die entstandenen Exponate werden sicherlich noch viele Jahre an unseren kreativen Abschlussjahrgang erinnern. (pe)

Spendenlauf der Regelschule Worbis

Am 4. Mai fand an der Regelschule Worbis ein erfolgreicher Spendenlauf der Klassen 5 bis 9 statt. Bei gutem Wetter und motivierender Stimmung liefen die Schülerinnen und Schüler zahlreiche Runden, um Spenden für einen guten Zweck zu sammeln.


Das Engagement war groß: Viele Teilnehmende wurden von Familien, Freunden und lokalen Unterstützern pro gelaufener Runde gesponsert. So kam eine beachtliche Spendensumme zusammen, die sowohl der Schule selbst als auch wichtigen sozialen Einrichtungen in der Region zugutekommt. Ein Teil der Einnahmen geht an die Kinderkrebsstation in Göttingen, die sich um die Betreuung und Unterstützung erkrankter Kinder kümmert. Ein weiterer Anteil wird an Emmas Hospizdienst in Reifenstein gespendet, der Familien in schweren Zeiten begleitet. Auch die Schule profitiert von den Geldern, um zukünftige Projekte und Aktivitäten zu fördern.

Der Spendenlauf zeigte eindrucksvoll, wie sportlicher Einsatz und soziales Engagement miteinander verbunden werden können. Die Schulgemeinschaft blickt stolz auf die gelungene Veranstaltung und bedankt sich bei allen Beteiligten und Unterstützern.(rie)